Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Abschluss der Schule ist der Zeitpunkt, zu dem Schüler*innen auf ihre gesamte Schulzeit bis zur Grundschule zurückblicken und ihrer besten Lehrkraft abschließend Dank und Anerkennung aussprechen können. Die Möglichkeit eines solchen Rückblicks und einer rein emotional motivierten und wohl überlegten Würdigung ist zum Ende der Schullaufbahn am größten. Zum anderen sollen Schüler*innen keinen Vorteil daraus ziehen können, dass sie eine*n bestimmte*n Lehrer*in vorgeschlagen haben. Die Abschluss-Schüler*innen werden die Schulen bereits verlassen haben, wenn die Preisträger*innen bekannt gegeben werden.
Ja. Schüler*innen, die in ihrer zurückliegenden Schullaufbahn verschiedene Schulformen besucht haben, können Lehrkräfte aus der Vergangenheit vorschlagen.
Einen besseren als den besten Lehrer oder die beste Lehrerin gibt es nicht. Jede Schülerin, jeder Schüler kann daher nur für eine bestimmte Lehrkraft stimmen. Das gilt natürlich auch für alle Mitglieder des Teams. Übrigens: Jede Schülerin, jeder Schüler darf ein und dieselbe Lehrkraft auch nur einmal vorschlagen.
Es werden keine Namen von teilnehmenden Schüler*innen veröffentlicht. Von den vorgeschlagenen Lehrkräften werden abschließend lediglich die Namen und Schulen der Preisträger*innen veröffentlicht.
Nein, vorgeschlagene Lehrer*innen müssen nicht zwingend im aktiven Schuldienst sein. Denn da Schüler*innen bis zu acht Jahre und mehr zurückblicken sollen, kann es vorkommen, dass ein damaliger Lehrer bzw. eine damalige Lehrerin inzwischen pensioniert ist und aktuell nicht mehr unterrichtet, aber von vielen Schüler*innen als so gut beurteilt wird, dass er oder sie trotzdem ein*e Kandidat*in für den Deutschen Lehrerpreis ist.
Ja. Es muss zwischen Schüler*in und Lehrer*in eine längerfristige Beziehung im Rahmen des schulischen Lehrplans gegeben haben. Dazu zählen auch längerfristige Projektarbeiten und AGs. Der Fächer- oder AG-Name sowie das Klassenjahr, in dem die Lehrer*in-Schüler*in-Beziehung bestand, müssen im Online-Formular angegeben werden.
Bewertet wird deine Begründung, in der du nicht schablonenhaft Fachbegriffe aneinanderreihst, sondern mit deinen eigenen Worten - ganz echt und authentisch - den Umgang dieser Lehrkraft mit dir und deinen Mitschüler*innen in kleinen erlebten Geschichten anschaulich beschreibst. Sie können von einem besonders engagierten Unterricht erzählen oder ein Erlebnis schildern, wie die Lehrerin oder der Lehrer dir in einer Lebenssituation weitergeholfen hat. Egal wie: Je mehr Aspekte der Persönlichkeit der betreffenden Lehrkraft beschrieben werden, desto besser. Bei der Auswertung der Begründungen legt die Jury einen Kriterienkatalog zu Grunde, der auf der Basis der "Standards für die Lehrerbildung" entwickelt wurde - einem Lehrer*innen-Leitbild, das die Ständige Konferenz der Kultusminister*innen der Länder festgelegt hat.
(siehe Dokument "Standards für die Lehrer*innnen-Bildung: Bildungswissenschaften")
Die Motivation, eine Lehrkraft für den Deutschen Lehrerpreis vorzuschlagen, soll allein in der Dankbarkeit und Anerkennung für deren gute Arbeit liegen.
Die Preisträger*innen des Deutschen Lehrerpreises werden öffentlich für ihre ausgezeichnete Arbeit gewürdigt und beurkundet. So soll ihnen die Wahrnehmung und Anerkennung zuteilwerden, die herausragende Pädagog*innen verdienen.
Die Jury wird anhand der Bewertungskriterien festlegen, wie viele Lehrer*innen letztendlich Preisträger des Deutschen Lehrerpreises werden.
Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 2019 (oder 2020) aller Schularten des Sekundarbereichs, also der Förderschulen, der Hauptschulen, der Orientierungsstufen, der Gesamtschulen, der Realschulen, der Wirtschaftsschulen, der verbundenen Sekundarschulen, der Gymnasien, der Fachoberschulen und aller anderen beruflichen Schulen bis hin zu den Fachschulen und Fachakademien (auch aus dem Ausland) können teilnehmen.
Bei jeder Säule bewertet eine Gutachtergruppe aus erfahrenen Experten die Bewerbungen. Auf Nachfrage ist die Liste im Wettbewerbsbüro erhältlich. Die Jury setzt sich aus Bildungsexperten unterschiedlicher Disziplinen zusammen.
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©Bundesregierung/Steffen Kugler
 
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