Pressemitteilungen

Presseinformation 30.11.2009

"Deutscher Lehrerpreis" verliehen: Bundespräsident würdigt engagierte Lehrerpersönlichkeiten und innovativen Unterricht

Bundespräsident Horst Köhler: "Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen" / Insgesamt 27 Auszeichnungen an Lehrkräfte aus ganz Deutschland vergeben / 21 Lehrerinnen und Lehrer wurden für ihr besonderes Engagement mit dem "Deutschen Lehrerpreis" ausgezeichnet / Erster Platz in der Wettbewerbs-Kategorie "Unterricht-innovativ" geht an Lehrer-Team der Realschule Hohenstein in Wuppertal / Den zweiten Preis erhält die Berufsbildende Schule V in Halle (Sachsen-Anhalt) / Projekt der Staatlichen Berufsschule Illertissen aus Bayern erhält den dritten Preis / Jeweils ein Sonderpreis geht an das Hansa-Gymnasium in Stralsund, an die Leipzig International School e.V. sowie an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserlautern / Bewerbung für 2010 ab sofort möglich


Berlin/Düsseldorf, 30. November 2009 – In Anwesenheit des Bundespräsidenten wurden heute in Berlin die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ" geehrt. Der Wettbewerb wird von den drei Initiatoren Vodafone Stiftung Deutschland, Deutscher Philologenverband (DPhV) sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) getragen und jährlich durchgeführt. Alleiniger finanzieller Träger ist die Vodafone Stiftung Deutschland.

Insgesamt vergab die Jury im Rahmen der festlichen Preisverleihung 27 Auszeichnungen an Lehrkräfte aus ganz Deutschland. In der Wettbewerbs-Kategorie "Schüler zeichnen Lehrer aus", bei der rund 1.200 Schüler der Abschlussjahrgänge 2008 und 2009 besonders engagierte Lehrkräfte vorgeschlagen hatten, wurden insgesamt 21 Trophäen verliehen. Zudem erhielten die Gewinner Geldpreise als Spende für ihre Schulen. Vier Auszeichnungen gingen an Lehrerinnen und Lehrer aus Nordrhein-Westfalen, jeweils drei nach Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen, jeweils zwei nach Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz und je eine Auszeichnung nach Hamburg und Thüringen.

Bundespräsident Horst Köhler sagte auf der Preisverleihung des "Deutschen Lehrerpreises": "Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen." Es könne nicht sein, dass man "bei allem, was in der Bildungspolitik schief gegangen ist, diese Kritik auf die Lehrer ablädt". Der Lehrer sei wichtig, um die Urteilsfähigkeit der Schüler zu entwickeln und ihre Talente zu fördern.
Mit Blick auf die Ausbildung von Lehrkräften betonte Köhler, dass sich in den Universitäten die Betreuungsrelation verbessern müsse.

In der zweiten Kategorie des Wettbewerbs waren Lehrer-Teams aufgerufen, sich mit innovativen Unterrichtskonzepten zu bewerben. Aus den vielen hundert Einreichungen hat die Jury drei Haupt- sowie drei Sonderpreise ermittelt. Den ersten Platz, dotiert mit 5.000 Euro Preisgeld, errang das Team um Musiklehrerin Kordula Kupferschmidt an der Realschule Hohenstein in Wuppertal. Unter dem Motto "Umwelterziehung mit Musik" fertigten die Schülerinnen und Schüler aus Sperrmüll und Schrott 360 kunstvolle und spielbare Musikinstrumente. Der Öffentlichkeit wurden die Exponate dann mit Unterstützung der Stadt im Rahmen einer Fotoausstellung präsentiert und anschließend zugunsten eines Jugendhilfeprojektes in Afrika offiziell versteigert.

Der zweite Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an Henryk Miler-Engels und dessen Kollegen-Team von der Berufsbildenden Schule V in Halle (Sachsen-Anhalt). Im Rahmen des Projektes "Zukunfts(augen)blicke – Lernen durch das Engagement für andere" bieten Schülerinnen und Schüler kostenlose Wellness-Pakete in einem Seniorenheim an und können somit ihre erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten in der realen außerschulischen Welt praktisch anwenden.

Über den dritten Platz und 2.000 Euro Preisgeld durfte sich das Lehrer-Team um Siegfried Förster von der Staatlichen Berufsschule Illertissen in Bayern freuen. Die Auszubildenden an der dortigen Schule hatten für eine ortsansässige Firma eine Verpackungsmaschine für medizinische Produkte konzipiert und gebaut. Gewonnen haben beide: Die Firma erhielt kostengünstig eine professionelle Maschine und die Schülerinnen und Schüler konnten wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben sammeln. Diese außergewöhnliche Unterrichtsform durch die komplexen und realistischen Zusammenhänge brachte den Schülern weit mehr als der herkömmliche Unterricht.

Darüber hinaus wurden drei Sonderpreise, jeweils dotiert mit 1.000 Euro, an das Hansa-Gymnasium in Stralsund (Projekt "Mit Auge und Ohr – von physikalischem Basiswissen zur kriminalistischen Spurensuche"), an die Leipzig International School e.V. (Projekt "Schülerinnen und Schüler erforschen die Sprachenvielfalt von Weltsprachen und Dialekten") sowie an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserlautern (Projekt "KOMET ergänzt unseren Unterricht um einen notwendigen Baustein") vergeben. Dr. Mark Speich, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland: "Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland gehen ihrem Beruf in unseren Schulen mit großem Engagement nach. Damit dies auch unter zunehmend schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen so bleibt, brauchen Pädagogen endlich die öffentliche Anerkennung, die sie verdienen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Lehrern und Schülern zum Wettbewerb motivieren uns, auch im kommenden Jahr den 'Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ' auszurichten."

Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes: "Dieser deutschlandweit größte Lehrerwettbewerb zeichnet Projekte und Lehrer-Persönlichkeiten mit Vorbildcharakter aus. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu verbessern!"

Über die Gewinner entscheidet eine hochrangig besetzte Wettbewerbs-Jury, der neben Vertretern der drei Initiatoren unter anderem angehören: Doris Ahnen, Ministerin für Jugend und Sport in Rheinland-Pfalz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Gründungsdekan TUM School of Education, TU München, Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Vizepräsident
der Max-Planck-Gesellschaft.

Der Wettbewerb wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Eine Bewerbung ist ab sofort unter www.lehrerpreis.de möglich.

Hinweis für Redaktionen:
Pressefotos von der Preisverleihung sind am 30. November 2009 ab 15.00 Uhr im Pressebereich unter www.lehrerpreis.de abrufbar.


Für Rückfragen:
Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt, Tel.: 0172/ 30 50 867,
E-Mail: presse@dphv.de

Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu, Tel.: 0211/ 533-6786,
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com


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Presseinformation 14.10.2009

"Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" sorgt an Schulen für großes Interesse

Rund 2.300 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler haben bundesweit mitgemacht / Gewinner stehen fest / Preisverleihung in Anwesenheit des Bundespräsidenten am 30. November in Berlin

Berlin/Düsseldorf, 14. Oktober 2009 - Der diesjährige Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" hat an den deutschen Schulen großes Interesse ausgelöst. Dem Aufruf der drei Initiatoren - Vodafone Stiftung Deutschland, Deutscher Philologenverband sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie - sind rund 2.300 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler gefolgt. Aus den zahlreichen Einsendungen hat die Wettbewerbs-Jury, der unter anderem Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz, sowie Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes angehören, jetzt über die Preisträger entschieden.

Die Gewinner werden im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Anwesenheit des Bundespräsidenten am 30. November in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin geehrt. Moderiert wird die Veranstaltung vom ZDF-Nachrichten-Moderator Steffen Seibert.

Mit dem "Deutschen Lehrerpreis - Unterricht innovativ" möchten die Initiatoren dazu beitragen, dass durch die Auszeichnung guter Lehrer und hervorragend gestalteter Unterrichtsprojekte die positiven Leistungen von Lehrern und Schülern stärker in den Vordergrund des öffentlichen Interesses rücken. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Kategorien: In der ersten Kategorie konnten Schülerinnen und Schüler der Abschluss-Jahrgänge 2008 und 2009 an weiterführenden Schulen Lehrkräfte vorgeschlagen, die das verantwortungsvolle Miteinander besonders fördern und deren soziale Kompetenz die Schüler persönlich erlebt haben. In der zweiten Kategorie waren Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen aufgerufen, in fächerübergreifenden Teams innovative Unterrichtskonzepte einzureichen.

Für Rückfragen:
Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeld, Tel.: 0172/ 30 50 867,
E-Mail: presse@dphv.de

Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu, Tel.: 0211/ 533-6786,
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com

www.lehrerpreis.de




Presseinformation 05.05.2009

Der Countdown läuft - Deutschlands beste Lehrer gesucht:
Jetzt noch beim Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" teilnehmen


Anmeldefrist wegen großer Nachfrage verlängert / Wettbewerb in zwei Kategorien ausgeschrieben: Lehrerinnen und Lehrer bewerben sich mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten; Schüler nominieren "ihre besten Lehrer" / Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland und des Deutschen Philologenverbands (DPhV) sowie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) / Alle Informationen im Internet unter www.lehrerpreis.de

Berlin/Düsseldorf, 5. Mai 2009 - Auf vielfachen Wunsch wurde die Anmeldefrist für den bundesweiten Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" verlängert. Damit haben Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in ganz Deutschland die Möglichkeit, sich noch in den kommenden Wochen mit Vorschlägen für besonders engagierte Lehrkräfte oder innovativen Ideen unter www.lehrerpreis.de anzumelden.

Noch bis zum 31. Mai 2009 können in der ersten Kategorie Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahrganges 2008 oder 2009 an weiterführenden Schulen Lehrer nominieren, die ihrer Meinung nach das verantwortungsvolle Miteinander im Schulalltag nachhaltig fördern und von denen sie besonders sozial beeinflusst wurden. Die Anmeldung erfolgt online unter www.lehrerpreis.de. Die ausführlichere Begründung für den Vorschlag ist idealerweise in Teamarbeit mit weiteren Schülerinnen und Schülern online bis zum 22. Juni 2009 möglich.

Und bis zum 15. Mai 2009 können sich in der zweiten Kategorie Lehrerinnen und Lehrer anmelden, die im Sekundarbereich an deutschen Schulen, fächerübergreifend und im Team unterrichten. Ihre innovativen Unterrichtskonzepte können Lehrer unter www.lehrerpreis.de eintragen. Die ausführlichen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 22. Juni 2009 beim Projektbüro eingegangen sein. Dotiert sind die ideenreichen Unterrichtskonzepte mit Preisen im Gesamtwert von 13.000 Euro.

Die feierliche Preisverleihung findet am 30. November 2009 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte unter www.lehrerpreis.de

Für Rückfragen:
Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt, Tel.: 0172/ 30 50 867, E-Mail: presse@dphv.de

Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu, Tel.: 0211/ 533-6786,
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com



Presseinformation 30.03.2009

schülerVZ unterstützt den Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ"

Einrichtung eines eigenen Diskussions-Forums auf Europas größtem Online-Netzwerk für Schüler / Nutzer können sich in der professionell moderierten Gruppe über alle relevanten Aspekte zum Thema Schule, Lehrer und Unterricht austauschen / Start-Termin: 30. März 2009 / Bundesweiter Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" prämiert gelungene Unterrichtsmodelle und zeichnet besonders engagierte Lehrer aus

Berlin/Düsseldorf, 30. März 2009 - Das Online-Netzwerk schülerVZ unterstützt den bundesweiten Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ", eine gemeinsame Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland, des Deutschen Philologenverbandes und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, mit einem eigens geschaffenen Diskussions-Forum.

Ab dem 30. März haben alle registrierten Nutzer von schülerVZ vier Wochen lang die Möglichkeit, sich in der professionell moderierten Gruppe über alle relevanten Aspekte zum Thema Schule, Lehrer und Unterricht auszutauschen. Was macht nach Meinung der Schüler guten Unterricht aus? Welche Eigenschaften sollten Lehrkräfte mitbringen? Können Schüler mit ihren Lehrern offen reden? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Diskussions-Forums.

"Uns ist es ein großes Anliegen, mit dem Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" nicht nur gelungene Unterrichtsmodelle und besonders engagierte Lehrkräfte auszuzeichnen, sondern auch den gesellschaftlichen Diskurs über Bildung und Schule weiter voranzubringen. Deshalb freuen wir uns, mit schülerVZ eines der mitgliederstärksten Online-Netzwerke in Deutschland als Kooperationspartner gewonnen zu haben", so Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland. "Unser neu gestalteter Wettbewerb richtet sich auch direkt an Schülerinnen und Schüler und insofern bietet schülerVZ hier die ideale Plattform, um den Gedankenaustausch zu fördern", ergänzt Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes.

"Als Betreiber von schülerVZ sind wir immer darum bemüht, unseren jungen Nutzern Foren zu bieten, die ihre unmittelbare Lebenswelt ansprechen. Der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ", der ganz dezidiert auch nach persönlichen Einschätzungen und Empfindungen von Schülern fragt, umreißt genau die Themen, die unsere Mitglieder interessieren", so Markus Berger-de León, CEO schülerVZ.

Über "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ"
Der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie nominieren Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahrganges 2008 oder 2009 an weiterführenden Schulen besonders engagierte Lehrer, die das verantwortungsvolle Miteinander von Schülern und Lehrern fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die zweite Kategorie wendet sich direkt an die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen, die fächerübergreifend unterrichten und im Team zusammen arbeiten, und damit zur Zukunftsfähigkeit der Schulen in Deutschland beitragen.

Schülerinnen und Schüler können sich mit ihrem Votum sowie die Lehrkräfte mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten bis zum 30. April 2009 unter www.lehrerpreis.de online anmelden. Für die besten Unterrichtskonzepte sind Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. Die Preisträger werden im November dieses Jahres im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin geehrt.

Über schülerVZ
SchülerVZ ist Europas größtes Online-Netzwerk für Schüler ab zwölf Jahren. Es ermöglicht ihnen, in einem sicheren Umfeld mit ihren Freunden und Klassenkameraden zu kommunizieren. Sie können sich ein persönliches Profil gestalten, Fotos hochladen, Diskussionsgruppen gründen und ihnen beitreten, sich Nachrichten schreiben und Pinnwandeinträge verfassen.

Seit Februar 2007 online erfreut sich das Netzwerk größter Beliebtheit: Derzeit sind knapp fünf Mio. Schüler im schülerVZ aktiv, haben rund 4,9 Millionen Interessensgruppen gegründet und über 200 Millionen Fotos hochgeladen. Und jeden Tag kommen mehrere tausend neue Nutzer hinzu.



Presseinformation 26.03.2009

Exklusiv-Umfrage der Vodafone Stiftung Deutschland zum Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ":

Zu große Klassen und zu viel Unterrichtsausfall sind die größten Defizite an den Schulen / Berufsorientierung der Schulen deutlich verbesserungswürdig / Zu großer TV-Konsum und Computerspiele für schlechte schulische Leistungen hauptverantwortlich / Lehrer klagen viel über die berufliche Belastung / Kritikfähigkeit und Fortbildungswille nicht ausgeprägt genug

Berlin/Düsseldorf, 26. März 2009 - Zu große Klassen und zu viel Stundenausfall sind in den Augen der Deutschen die beiden größten Missstände an deutschen Schulen. Wie jetzt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) bei 1.807 Bundesbürgern im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland ergab, sehen 61 Prozent in der zu hohen Schülerzahl pro Klasse und 53 Prozent in zu viel Unterrichtsausfall den dringlichsten Verbesserungsbedarf in den nächsten Jahren. Fast jeder zweite Befragte (49 Prozent) erwartet außerdem von einer Verpflichtung ausländischer Schüler mit Sprachproblemen zu zusätzlichen Deutschkursen einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Schul-Qualität in Deutschland. Die Umfrage wurde im Rahmen des vom Deutschen Philologenverband (DPhV), vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Vodafone Stiftung Deutschland neu ausgeschriebenen Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" durchgeführt.

Jeweils gut 40 Prozent der Bundesbürger sind ferner der Ansicht, dass mehr Allgemeinbildung vermittelt werden müsste, dass Schüler stärker entsprechend ihren Begabungen gefördert werden und die Schule besser auf das Berufsleben vorbereiten sollte. Keinen bzw. nur einen geringen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsqualität erwarten die Deutschen vom verstärkten Einsatz von Computern (23 Prozent) sowie einem stärkeren Wettbewerb zwischen den Schulen (8 Prozent) und einer früheren Einschulung (3 Prozent).

Uneinigkeit über mehr Autonomie oder mehr Einheitlichkeit an den Schulen
Geteilter Meinung sind die Deutschen bei der Frage, ob die Schulen mehr Freiheiten beispielsweise bei den Lehrplänen bekommen sollten oder ob es doch besser wäre, wegen der Einheitlichkeit der Bedingungen möglichst viel zentral zu regeln. Die Befürworter (39 Prozent) und Gegner (42 Prozent) einer größeren Schulautonomie halten sich laut Allensbach-Umfrage in etwa die Waage.

Berufsorientierung der Schulen nicht ausreichend
Die Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben ist nach Ansicht von mehr als zwei Dritteln der Befragten nicht ausreichend. Insgesamt 70 Prozent der Bevölkerung bescheinigen den Schulen dabei Defizite und finden, dass die Kinder dort weniger (56 Prozent) oder gar nicht gut (14 Prozent) auf das Berufsleben vorbereitet werden. Lediglich 16 Prozent meinen, dass die Vorbereitung auf den Beruf gut bzw. sehr gut ist.

Zu großer Medienkonsum, überforderte Lehrer und zu geringe Unterstützung
der Eltern gefährden den Lernerfolg

Bei der Grundsatzfrage, welche Ursachen schlechte Schülerleistungen haben, rangieren der zu große Medienkonsum der Jugendlichen, die Überforderung der Lehrer und die zu geringe Unterstützung der Kinder durch ihre Eltern ganz vorn. Für 68 Prozent sind der zu große TVKonsum und das zu häufige Spielen am Computer die Hauptgründe für schlechte schulische Leistungen. Ganz knapp dahinter rangiert mit 67 Prozent der Nennungen, dass viele Lehrer mit ihren Klassen überfordert sind. Dass sich Eltern zu wenig um die schulischen Angelegenheiten ihrer Kinder kümmern, ist für 67 Prozent ebenfalls eine wichtige Ursache. Die zu großen Klassen (66 Prozent) und die mangelnde Fähigkeit von Lehrern, den Unterrichtsstoff angemessen zu vermitteln (65 Prozent), werden als weitere Gründe für unzureichende Leistungen an der Schule angegeben. Aber auch die Schüler sind für 60 Prozent der Befragten mit ihrem zu geringen Interesse am Unterricht für ihre mangelhaften Leistungen selbst verantwortlich.

Lehrer-Image bei Eltern schulpflichtiger Kinder deutlich besser als in der Gesamtbevölkerung
Das Spannungsfeld zwischen Schule und Elternhaus wird für eine klare Mehrheit der Bevölkerung (59 Prozent) dadurch gekennzeichnet, dass Lehrer viele Erziehungsfehler ausbügeln müssen, die im Elternhaus begangen werden. Bei den Aussagen, die sich direkt auf die Lehrer beziehen, sind sich 59 Prozent der Befragten der hohen Verantwortung des Lehrers bewusst, aber auch seiner Klagen über die berufliche Belastung (54 Prozent). Dabei konstatieren 52 Prozent, dass dieser Beruf sehr anstrengend ist. Schlechte Noten gibt es für die deutschen Lehrer in Sachen Kritikfähigkeit, Fortbildungsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für neue Unterrichtsformen und ihre Ansprechbarkeit für Schüler auch außerhalb des Unterrichts.

Nimmt man die Gruppe der Befragten mit schulpflichtigen Kindern und fragt diese nach dem Bild des Lehrers ihrer Kinder, den sie am besten kennen, dann ist das Lehrer-Image deutlich positiver. Das Bemühen um eine gerechte Notengebung, einen interessanten Unterricht oder auch die Liebe zum Beruf wird den deutschen Lehrkräften von einem erheblich höheren Prozentsatz zugestanden als von der Gesamtgruppe der Befragten. Für den Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, Dr. Mark Speich, sehen sich Lehrer "... heute mehr denn je vor die Herausforderung gestellt, mit Erziehungsdefiziten und großen sozialen Ungleichheiten umzugehen. Um ihren Beruf unter diesen schwierigen Bedingungen mit Freude und Motivation auszuüben, brauchen Pädagogen nicht nur mehr individuelle Leistungsanreize, sondern vor allem die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung, die sie verdienen."

Umfrage liefert wichtige Hinweise für Fortentwicklung des Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ"
Wichtige Hinweise für die Zielsetzung und die Fortentwicklung des Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" entnimmt der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Heinz-Peter Meidinger, den Ergebnissen der Allensbach-Umfrage. So teile die Mehrheit der Bevölkerung zwar die Auffassung, dass Lehrer große Verantwortung tragen, insgesamt gesehen bestimmen aber auch problematisierende Zuschreibungen das Lehrerbild stark mit. Aus der Tatsache, dass Eltern schulpflichtiger Kinder die Lehrer, die sie kennen, insgesamt erheblich positiver beurteilen, könne man schließen, dass die konkrete Erfahrung vor Ort deutlich besser sei als das Lehrer-Image insgesamt, so Meidinger. "Die deutschen Lehrer und die deutschen Schulen sind besser als ihr Ruf."

"Der von Vodafone, dem BDI und dem DPhV konzipierte Lehrerpreis soll dazu beitragen, dass durch die Auszeichnung guter Lehrer und toller Unterrichtsprojekte die positiven Leistungen von Lehrern und Schülern stärker in den Vordergrund des öffentlichen Interesses rücken.", sagte Meidinger. Auch die Möglichkeit für ehemalige Schüler und Absolventen von Abschlussklassen, Lehrer zu benennen, die sie positiv geprägt haben, dient diesem Anliegen.

Der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie nominieren Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahrganges 2008 oder 2009 an weiterführenden Schulen besonders engagierte Lehrer, die das verantwortungsvolle Miteinander von Schülern und Lehrern fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die zweite Kategorie wendet sich direkt an die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen, die fächerübergreifend unterrichten sowie im Team zusammen arbeiten und damit zur Zukunftsfähigkeit der Schulen in Deutschland beitragen.

Schülerinnen und Schüler können sich mit ihrem Votum sowie die Lehrkräfte mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten bis zum 30. April 2009 unter www.lehrerpreis.de online anmelden. Für die besten Unterrichtskonzepte sind Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. Die Preisträger werden im November dieses Jahres im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin geehrt.



Presseinformation 10.02.2009

Lehrkräfte präsentieren innovative Unterrichtsideen, Schüler wählen die "besten Lehrer": Start des bundesweiten Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ"

Wettbewerb will öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs erhöhen / Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland und des Deutschen Philologenverbands (DPhV) sowie
des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) / Wettbewerb in zwei Kategorien: Lehrerinnen und Lehrer bewerben sich mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten; Schüler nominieren besonders engagierte Lehrkräfte / Anmeldung bis zum 30. April 2009.

Berlin/Düsseldorf, 10. Februar 2009 - Mit innovativen Ideen und großem Engagement arbeiten Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland schon heute an der Schule der Zukunft, immer öfter fächerübergreifend, im Team, und mit hoher Schülerbeteiligung. Für diese Aufgabe benötigen die Lehrkräfte nicht nur die aktive Unterstützung, sondern auch die öffentliche Anerkennung ihres Engagements. Der bundesweite Wettbewerb "Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ" prämiert zum einen die besten Unterrichtsmodelle und zum anderen besonders engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Initiatoren des Wettbewerbs sind der Deutsche Philologenverband (DPhV) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Ermöglicht und finanziert wird der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" von der Vodafone Stiftung Deutschland.

"Das Ansehen, das Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland haben, wird ihrer Bedeutung und Leistung nicht gerecht. Viel zu oft wird übersehen, dass viele Lehrer mit großem persönlichen Engagement und innovativen Ideen den Unterrichtsalltag abwechslungsreich gestalten und Begeisterung zu wecken vermögen", so Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland. "Deshalb haben wir uns mit dem Wettbewerb 'Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ' das Ziel gesetzt, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu erhöhen und den Ideenaustausch zwischen Lehrern zu fördern", so Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes.

Der "Deutsche Lehrerpreis - Unterricht innovativ" wird in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie nominieren Schülerinnen und Schüler des Abschluss-Jahrganges 2008 oder 2009 an weiterführenden Schulen besonders engagierte Lehrer, die das verantwortungsvolle Miteinander von Schülern und Lehrern fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die zweite Kategorie wendet sich direkt an die Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich deutscher Schulen, die fächerüber-greifend unterrichten und im Team zusammen arbeiten, und damit zur Zukunftsfähigkeit der Schulen in Deutschland beitragen.

Schülerinnen und Schüler können sich mit ihrem Votum sowie die Lehrkräfte mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten bis zum 30. April 2009 online anmelden. Auf der Homepage finden Interessierte darüber hinaus alle weiteren Informationen zum Wettbewerb. Für die besten Unterrichtskonzepte sind Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgeschrieben. Die besten Unterrichtsideen sowie die Preisträger in der Kategorie "besonders engagierte Lehrerpersönlichkeit" werden im November dieses Jahres im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin geehrt.
Über die Gewinner entscheidet eine Jury, der unter anderem Doris Ahnen, Ministerin für Jugend und Sport in Rheinland-Pfalz, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur des Saarlandes, sowie Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des DPhV, angehören.


Für Rückfragen:
Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt, Tel.: 0172 30 50 867
E-Mail: presse(ät)dphv.de
Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu, Tel.: 0211 533 67 86
E-Mail: danyal.alaybeyoglu(ät)vodafone.com

"Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet!" Karl Jaspers