Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist es nur Schülern der Abschlussklassen erlaubt teilzunehmen?
 
Der Abschluss der Schule ist der Zeitpunkt, zu dem Schüler auf ihre gesamte Schulzeit bis zur Grundschule zurückblicken und ihren besten Lehrern abschließend Dank und Anerkennung aussprechen können. Die Möglichkeit eines solchen Rückblicks und einer rein emotional motivierten und wohl überlegten Würdigung ist zum Ende der Schullaufbahn am größten. Zum anderen sollen Schüler keinen Vorteil daraus ziehen können, dass sie einen bestimmten Lehrer vorgeschlagen haben. Die Abschlussschüler werden die Schulen bereits verlassen haben, wenn die Preisträger bekannt gegeben werden.

Kann ich als Realschüler einen Lehrer aus meiner früheren Schulzeit vorschlagen?
 
Ja. Schüler, die in ihrer zurückliegenden Schullaufbahn verschiedene Schulformen besucht haben, können Lehrer aus der Vergangenheit vorschlagen.

Kann ich auch mehrere Lehrer nominieren oder gilt meine Stimme nur einmalig?
 
Einen besseren als den besten Lehrer gibt es nicht. Jede Schülerinnen, jeder Schüler kann daher nur für eine bestimmte Lehrerin / einen bestimmten Lehrer als den besten, der den "Lehrerpreis" bekommen soll, stimmen. Das gilt natürlich auch für alle Mitglieder des Teams. Übrigens: Jede Schülerinnen, jeder Schüler darf ein und dieselbe Lehrkraft auch nur einmal vorschlagen.

Werden die Namen von Schülern und Lehrern veröffentlicht?
 
Es werden keine Namen von teilnehmenden Schülern veröffentlicht. Von den vorgeschlagenen Lehrern werden abschließend lediglich die Namen und Schulen der Preisträger veröffentlicht.

Muss der vorgeschlagene Lehrer noch aktiv unterrichten?
 
Nein, vorgeschlagene Lehrer müssen nicht zwingend im aktiven Schuldienst sein. Denn da Schüler bis zu 8 Jahre und mehr zurückblicken sollen, kann es vorkommen, dass ein damaliger Lehrer inzwischen pensioniert ist und aktuell nicht mehr unterrichtet, aber von vielen Schülern als so gut beurteilt wird, dass er oder sie trotzdem ein Kandidat für den Deutschen Lehrerpreis ist.

Muss ich bei dem vorgeschlagenen Lehrer Unterricht gehabt haben?
 
Ja. Es muss zwischen Schüler und Lehrer eine längerfristige Beziehung im Rahmen des schulischen Lehrplans gegeben haben. Dazu zählen auch längerfristige Projektarbeiten und AGs. Der Fächer- oder AG-Name sowie das Klassenjahr in dem die Lehrer-Schülerbeziehung bestand, müssen im Online-Formular angegeben werden.

Wie lauten die Bewertungskriterien?
 
Bewertet wird Ihre Begründung, bei welcher Sie nicht schablonenhaft Fachbegriffe aneinanderreihen, sondern mit Ihren eigenen Worten - ganz echt und authentisch - den Umgang dieser Lehrkraft mit Ihnen und Ihren Mitschülern in kleinen erlebten Geschichten anschaulich beschreiben. Sie können von einem besonders engagierten Unterricht erzählen oder ein Erlebnis schildern, wie die Lehrerin oder der Lehrer Ihnen in einer Lebenssituation weitergeholfen hat. Egal wie: Je mehr Aspekte der Lehrerpersönlichkeit beschrieben werden, desto besser. Bei der Auswertung der Begründungen legt die Jury einen Kriterienkatalog zu Grunde, der auf Basis der "Standards für die Lehrerbildung" entwickelt wurde - einem Lehrerleitbild, das die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder festgelegt hat.
(siehe Dokument "Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften")

Was bringt mir als Schüler der Wettbewerb?
 
Die Motivation, einen Lehrer für den Deutschen Lehrerpreis vorzuschlagen, soll allein in der Dankbarkeit und Anerkennung für dessen gute Arbeit liegen.

Was erhalten die Lehrer, die gewinnen?
 
Die Preisträger des Deutschen Lehrerpreises werden öffentlich für ihre ausgezeichnete Arbeit gewürdigt und beurkundet. So soll ihnen die Wahrnehmung und Anerkennung zuteilwerden, die herausragende Pädagogen verdienen.

Wie viele Lehrer können gewinnen?
 
Die Jury wird anhand der Bewertungskriterien festlegen, wie viele Lehrer letztendlich Preisträger des Deutschen Lehrerpreises werden.

Welche Schularten kommen in Frage
 
Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 2017 (oder 2016) aller Schularten des Sekundarbereichs, also der Förderschulen, der Hauptschulen, der Orientierungsstufen, der Gesamtschulen, der Realschulen, der Wirtschaftsschulen, der verbundenen Sekundarschulen, der Gymnasien, der Fachoberschulen und aller anderen beruflichen Schulen bis hin zu den Fachschulen und Fachakademien können teilnehmen.